Sonderveröffentlichung

Trauer
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Beileidsbekundungen

Ratgeber im Trauerfall - Schönebeck, Staßfurt

Foto: stock.adobe.com

5.02.2021

 

Mit dem Tod beschäftigt sich keiner gern. Mit dem Tod beschäftigt sich keiner gern. Einem Mitmenschen sein Beileid auszusprechen erfordert viel Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen. Aber auch wenn es schwerfällt, drücken gilt nicht.

Klassischerweise wird per Karte oder Brief kondoliert. Nur wer mit der Person sehr vertraut ist, ohnehin ständig telefoniert, mailt oder SMS schreibt, kann auch diese Form wählen. Grundsätzlich ist auch das persönliche Gespräch okay.

Wichtig dabei: Vermitteln Sie kein „zwischen Tür und Angel“-Gefühl, aber fassen Sie sich dennoch kurz. Angehörige wollen weder erzählen, wie es dazu kam, noch Geschichten von anderen Trauerfällen hören.

Keine Post mit schwarzem Rand als Kondolenzschreiben! Der ist den Hinterbliebenen für die Todesnachricht vorbehalten. Am besten sind weißes neutrales Papier und ebensolche Kuverts.

Karten nicht einfach als Postkarte verschicken, sondern in ein (gefüttertes) Kuvert stecken. Gefragt sind Takt und Glaubwürdigkeit.

Nichts ist bei einem Trauerfall unangebrachter, als Beileidsbekundungen lediglich als lästige Pflichterfüllung zum Ausdruck zu bringen oder einfach eine schon vorbedruckte Karte zu verwenden. Beileid drückt man nur gegenüber nahen Angehörigen aus. Also Ehepartnern, Eltern, Kindern, Schwiegersöhnen, Schwiegertöchtern. Und natürlich den Lebenspartnern. Sie sind auch die Empfänger eines Kondolenzschreibens. Quelle: Bauer Media

Ruhegemeinschaften

Die Ruhegemeinschaft zählt zu den gärtnerbetreuten Grabanlagen. Das Besondere an einer Ruhegemeinschaft ist, dass die Hinterbliebenen mittels eines Treuhandvertrages von der Grabpflege entlastet, bzw. befreit werden. Die Treuhandstelle stellt die ordnungsgemäße Grabpflege über die komplette Ruhefrist sicher. Zum Teil deckt der Treuhandvertrag auch die Kosten des Grabmals inkl. Inschrift und die Friedhofsgebühren ab. Es gibt diverse Formen von Ruhegemeinschaften. Sie werden stets den Bedürfnissen und den Gegebenheiten vor Ort angepasst. Es werden zwei Ziele verfolgt. Zum Einen soll die Ruhegemeinschaft eine finanzielle Alternative zu den anonymen Grabstätten und Rasengrabstätten darstellen. Und den Hinterbliebenen die Möglichkeit geben den Bestattungsplatz zu kennen. Und andererseits soll den Menschen die Sorge genommen werden, dass die eigene spätere Grabstätte ungepflegt sein könnte.