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Buschke ist der Kapitän

Oberliga Nord: 1. FC Lok Stendal: Nach fünf Spielen schon fünf Punkte auf dem Konto

Niclas Buschke ist der neue Kapitän der ersten Stendaler Männermannschaft. Im Spiel gegen Neustrelitz machte er zwei Tore. Foto: Thomas Wartmann

15.09.2021

Der 1. FC Lok Stendal geht mit einem neuen Kapitän in die Spielzeit der NOFV Oberliga. Niclas Buschke wurde von der Mannschaft gewählt und trägt seitdem die Binde. Philipp Groß hat auf dieser Position in den vergangenen Jahren große Spuren hinterlassen. Mit ihm gelang die Landesmeisterschaft und er Sprung in die Oberliga. Buschke ist einige Jahre jünger, aber wie sein Vorgänger ein Junge aus dem Stendaler Nachwuchs.

Er durchlief die Nachwuchsteams des 1. FC Lok Stendal und machte schon dort als Knipser auf sich aufmerksam.

Start in die Saison besser als gedacht

Mit ihm an der Spitze der Mannschaft haben die Stendaler erneut ein Vorbild für alle Nachwuchskicker im Verein.

In den vergangenen Jahren wurde er als Talent hoch gehandelt und brachte regelmäßig seine Leistung auf dem Platz. Wenn sie auch dem einen oder anderen nicht kontinuierlich genug war. Auch fehlte ihm in der einen oder anderen Situation der Zug zum Tor. Den konnte man ihm im letzten Heimspiel gegen die TSG Neustrelitz schwerlich absprechen. Er hatte vier Chancen, von denen er sich drei im Eins-zu-Eins erkämpfte und zwei zu Toren machte.

In diesem Spiel war er der Spieler, der den Unterschied ausmachte. Solche Leistungen werden von den Fans honoriert und von einem Kapitän sicher auch öfter erwartet.

Was die Erwartungen generell angeht, stehen die Stendaler derzeit gut da. Nur die Kühnsten hatten gehofft, dass die Lok-Kicker zum jetzigen Zeitpunkt schon fünf Zähler auf dem Konto haben. Und es hätten sogar einige mehr sein können. Bei den beiden Heimremis gegen Mecklenburg Schwerin und die TSG Neustrelitz wären auch Dreier drin gewesen. Umso wichtiger war der Heimsieg gegen Brandenburg Süd, der den Stendalern drei Punkte und eine ordentliche Portion Selbstvertrauen brachte.

Bei den Auswärtsspielen lief es dagegen noch nicht so gut. Gegen Hertha Charlottenburg setzte es eine deftige 1:6-Niederlage, die aber auch etwas unglücklich zustande kam. Beim 0:2 gegen den erklärten Staffelfavoriten Greifswald sah das schon anders aus. Mit etwas mehr Glück im Abschluss wäre dort sogar ein Auswärtszähler drin gewesen.

Die schweren Gegner kommen erst noch

Unter dem Strich haben die Stendaler aber wahrscheinlich ein leichtes Auftaktprogramm gehabt. Die richtig schweren Teams stellen sich erst im Herbst im Hölzchen vor. Darunter ist dann auch ein alter Bekannter. Der 1. FC Magdeburg ist am 15. September im Sachsen-Anhalt-Pokal der Gegner.