Sonderveröffentlichung

Trauer
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Die Aufgaben des Bestatters

BESTATTUNG: Fachkundige Beratung und einfühlsame Betreuung der Angehörigen

Foto: stock.adobe.com

2.11.2021

Zur wichtigsten Aufgabe eines Bestatters gehört es, die Hinterbliebenen durch die ersten Phasen der Trauerzeit zu führen. Am Anfang steht das beratende Gespräch mit den Hinterbliebenen. Hat man sich für ein Bestattungsunternehmen entschieden, gilt es nun für den Bestatter, alle Wünsche, die Hinterbliebene bzw. der Verstorbene schon zu Lebzeiten gefällt haben, anzuhören und dahingehend einfühlsam zu beraten. Dieses Gespräch kann auch schon vor einem Sterbefall stattfinden. Zudem wird das weitere Vorgehen mit den Hinterbliebenen besprochen sowie die Möglichkeiten, die man nun hat: Möchte man – oder wie der Wunsch des Verstorbenen – einen Sarg oder eine Urne, eine Erd- oder Feuerbestattung? Sollte es gewünscht sein, kündigt der Bestatter Versicherungen und Mitgliedschaften des Verstorbenen, erledigt Behördengänge und organisiert den Blumenschmuck.

Wernigeröder Bestattungsinstitut

Ebenfalls ein Tätigkeitsfeld eines Bestatters ist die Versorgung des Leichnams − dieser wird auf Wunsch der Angehörigen vorbereitet und aufgebahrt. Eine weitere Aufgabe ist die Kontaktaufnahme zum Friedhof sowie die Koordination des Ablaufs der Bestattung und der Überführung in das Krematorium, falls eine Feuerbestattung gewünscht sein soll. (VS)