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Sonderveröffentlichung

Weihnachtsrätsel mit der Volksstimme - Magdeburg
Ein Adventskranz sorgt in der Vorweihnachtszeit für besinnliche Stunden

05.12.2018
Ob traditionell oder verspielt, zum Aufstellen oder als hängende Variante, der Adventskranz ist bei allen Altersklassen gleichermaßen beliebt. Foto: GMH/BVE
Ob traditionell oder verspielt, zum Aufstellen oder als hängende Variante, der Adventskranz ist bei allen Altersklassen gleichermaßen beliebt. Foto: GMH/BVE


(GMH/BVE) ● „Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier, dann steht das Christkind vor der Tür.“ Aus Kindersicht gibt es wohl keine Zeit im Jahr, die so schrecklich langsam vergeht wie die Wochen vor Heiligabend. Die meisten Menschen dürften sich noch gut erinnern, wie sie selbst früher ungeduldig die Tage bis zur Bescherung zählten. Daher klingt es zumindest überaus einleuchtend, dass der erste Adventskranz 1839 von dem deutschen Theologen und Pädagogen Johann Hinrich Wichern erfunden worden sein soll, damit die Kinder in einem von ihm gegründeten Waisenhaus an der Zahl der brennenden Kerzen die Wartezeit ablesen konnten. Zwar ist es nicht minder wahrscheinlich, dass wie so viele christliche Bräuche auch der Adventskranz seine Wurzeln in heidnischen Ritualen hat – beispielsweise wurde früher in vielen Gegenden Deutschlands an Weihnachten ein mit Stroh ausgestopftes brennendes Holzrad einen Hügel hinabgerollt, das den Sieg des Lichts über die Dunkelheit symbolisierte.

Gestalterische Vielfalt

In jedem Fall jedoch fand die Idee eines mit Kerzen bestückten Kranzes als symbolträchtiger Schmuck für die Vorweihnachtszeit Mitte des 19. Jahrhunderts rasch immer mehr Freunde, und so erfreuen sich heute Kinder und Erwachsene gleichermaßen am hellen Kerzenschein und dem würzigen Duft von Bienenwachs und Tannengrün. Bienenwachskerzen und Tannenzweige sind aber längst nicht die einzigen Gestaltungsmittel: Bereits im November zeigen viele Einzelhandelsgärtnereien in Advents- und Weihnachtsausstellungen, welch prächtig anzuschauende Kunstwerke sich aus Koniferenzweigen, Reben oder Reisig und Accessoires wie Strohsternen, Zimtstangen und Zieräpfeln, Bändern, edel glänzenden Glassternen oder bunten Kugeln und Kerzen fertigen lassen.

Im Trend: Natürliche Materialien

Neben farblich abgestimmten Arrangements erfreuen sich auch elegante, natürlich gehaltene Varianten großer Beliebtheit: Gemischte Kränze aus Tannengrün und Kiefernzweigen, Lebensbaum und Buchs sind schon für sich genommen kleine Schmuckstücke. Werden sie dann noch mit schönen Rindenstücken, Moospolstern und Weidenkätzchen ergänzt und mit einem Hauch von Schlagsilber verziert, verbreiten sie die ganze Adventszeit hindurch eine wunderbar festliche Atmosphäre. Der Kreativität sind jedoch prinzipiell keine Grenzen gesetzt, nutzen Sie daher die Möglichkeit, sich von den Experten des Fachhandels kompetent beraten zu lassen und auch gleich noch ein paar Tipps zur längeren Haltbarkeit mit auf den Weg zu bekommen. Tipp: Da vor der Adventszeit ein regelrechter Run auf die Gärtnereien einsetzt, lohnt es sich, eine Bestellung bereits zwei bis drei Wochen vor dem ersten Advent aufzugeben, damit der Kranz pünktlich zum Wunschtermin fertig ist. Eine Einzelhandelsgärtnerei vor Ort finden Sie unter www.ihre-gaertnerei.de.

Festliche Alternative zum Kranz

Neben dem traditionellen Adventskranz werden immer häufiger dekorative Adventsgestecke nachgefragt – mal als handliche Alternative zum Kranz, mal als Ergänzung für den Arbeitsplatz oder den Küchentisch, wo man ebenfalls nicht auf eine stimmungsvolle Atmosphäre verzichten möchte. Der gärtnerische Fachhandel bietet dabei viele verschiedene Spielarten an, von rechteckigen Varianten, bei denen die traditionellen vier Kerzen in Reihe statt im Kreis angeordnet sind, über platzsparende Miniaturgestecke im Tontopf bis hin zu Sternenformen in unterschiedlichen Größen.

Auch individuelle Gestaltungswünsche werden dabei berücksichtigt, der Einzelhandelsgärtner Ihres Vertrauens berät Sie gerne.

Selbst gemachte Geschenke – spießig, uncool, empfehlenswert

Hamburg (ots) ● Besonders in der Geschenke-Hoch-Zeit zu Weihnachten tauchen oft Fragen auf wie: „Ist ein selbst gemachtes Geschenk spießig oder empfehlenswert? Könnte es als Unhöflichkeit empfunden werden?“ Letzteres wäre nur dann der Fall, wenn die Gabe ohne Feingefühl oder etwa anstößig ausgewählt würde. Das ist genauso wie bei einem gekauften Präsent. Im Gegensatz zu einem solchen erfordert eine selbst hergestellte Gabe erhöhte Investition von Zeit und Mühe. Wer beides aufwendet, zeigt spezielle Wertschätzung und persönliche Verbundenheit. Das erweckt bei der beschenkten Person meist besondere Freude. Vorausgesetzt, deren Vorlieben werden beachtet. Je nach Begabung oder Kreativität eignen sich Leckereien wie Marmelade, Konfekt, herzhafte Pasteten oder Soßen sowie Plätzchen, Kuchen, Likör, Säfte und anderes. Bei handwerklichem oder künstlerischem Talent bieten sich auch Ziergegenstände und Dekorationselemente an. Dass sich bei solchen dilettantisch Zusammengebasteltes verbietet, versteht sich von allein. Die richtige Selbsteinschätzung für die eigenen Fähigkeiten ist hier also bei Schenkenden gefragt. Davon ausgenommen ist selbstverständlich Gewerkeltes oder Gemaltes von Kindern.
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