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Weihnachtsrätsel mit der Volksstimme - Burg, Genthin
Essen zu Weihnachten

14.12.2018
Zu den Weihnachtsfeiertagen kann man das Festessen ruhig mal zelebrieren, ohne schlechtes Gewissen zu haben. Foto: stock.adobe.com
Zu den Weihnachtsfeiertagen kann man das Festessen ruhig mal zelebrieren, ohne schlechtes Gewissen zu haben. Foto: stock.adobe.com


(ams) ● Plätzchen, Stollen, Gänsebraten: Gutes Essen gehört in der Weihnachtszeit einfach dazu. „Ein paar einfache Tricks helfen, die weihnachtlichen Leckereien bewusst zu genießen“, sagt Anita Zilliken, Ernährungswissenschaftlerin bei der AOK. Das Festessen an den Feiertagen kann man ruhig zelebrieren, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Doch wie lassen sich „Fettfallen“ vermeiden und damit überflüssige Pfunde, die man so schnell nicht wieder loswird? AOK-Ernährungswissenschaftlerin Zilliken gibt Tipps:

- Kaufen Sie mageres Fleisch ein, etwa Rinderbraten oder Pute. Eine weitere Alternative ist Fisch, beispielsweise der traditionelle Karpfen.

- Bei der Gans kann man während des Bratens immer mal wieder hineinstechen, dann läuft das Fett heraus und lässt sich abschöpfen, bevor die Soße zubereitet wird.

- Klare Suppen als Vorspeise sind fettärmer als solche, die mit Sahne oder Mehlschwitze gebunden sind.

- Ein Salat oder gedünstetes Gemüse zum Essen machen satt und dämpfen den Heißhunger. Reichen Sie als weitere Beilagen Salzkartoffeln oder Klöße, Nudeln oder Reis anstelle von Pommes oder Kroketten.

- Leckere Nachtische sind Obstsalat mit einer Kugel Vanilleeis, Sorbet aus Fruchtpüree oder Pudding.

- Wer sich beim Essen Zeit lässt und auch mal eine Pause zwischen den einzelnen Gängen einlegt, merkt eher, wenn er satt ist.

- Trinken Sie viel Wasser oder ungesüßte Tees. Alkohol können Sie in Maßen genießen.

-´Damit man zwischen den Mahlzeiten nicht ständig nascht, sollten bunte Teller nicht allzu einladend in Reichweite stehen. Bieten Sie zu süßen Plätzchen und Schokolade auch russisches Brot und Lebkuchen an, die etwas fettärmer sind. Mandarinen, Äpfel, Nüsse und Mandeln oder getrocknete Aprikosen oder Feigen passen ebenfalls gut auf den bunten Teller.

Nach einem üppigen Festmahl leichtere Kost

Oft ist man nach dem reichlichen Weihnachtsessen so satt, dass es an den darauffolgenden Tagen gar nicht mehr so viel und so schweres Essen sein muss. „Nach einem üppigen Festmahl kann man auch mal eine Mahlzeit ausfallen lassen und mit Brühe, Rohkost oder Obst den kleinen Hunger zwischendurch überbrücken“, regt Ernährungsexpertin Zilliken an. Oder man gestaltet einen Feiertag kulinarisch etwas leichter, mit einem Gemüsegericht zum Mittagessen oder einem Frühstück auf Müslibasis.

Einfach einmal das tun, wozu man Lust hat

Wer sich während der Weihnachtsfeiertage regelmäßig bewegt, verbessert ebenfalls sein Wohlbefinden. Ein Spaziergang an der frischen Luft oder Schlittschuhlaufen machen Spaß und vertreiben das Völlegefühl. Wenn Schnee liegt, kann man rodeln, Langlaufski fahren oder sich bei einer Schneeballschlacht vergnügen. „Tun Sie nach all dem Stress in der Adventszeit am besten das, wozu Sie Lust haben, und schalten Sie einfach mal ab“, empfiehlt Zilliken. AOK Medienservice

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