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Herzlich willkommen

Grußwort von Ilsenburgs Bürgermeister Denis Loeffke

Denis Loeffke. FOTO: LANDKREIS

8.09.2021

Es ist wahr; seit der großen 1.000-Jahr-Feier 1995 sind erneut 26 Jahre vergangen! Ursprünglich wollten wir bereits im Juli 2020 feiern, doch Corona zwang uns zur zweimaligen Verschiebung. Auch wenn das Virus unseren Alltag noch beeinträchtigt, so bin ich doch überzeugt davon, dass wir das Problem bald in den Griff bekommen werden!

Wir möchten Ihnen in der vorliegenden Festschrift vor Augen führen, wie sich unsere Heimatstadt Ilsenburg insbesondere in den letzten Jahrzehnten seit der politischen Wende entwickelt hat. Natürlich kann dies nicht umfassend, sondern nur in Schlaglichtern geschehen. Dennoch ist es beeindruckend zu sehen, was alles gelungen ist! Durch weitsichtige unternehmerische Entscheidungen, kluge Ratsbeschlüsse, politische und finanzielle Unterstützung und Hilfe von Freunden, zum Beispiel aus Bad Harzburg – vor allem aber durch das Engagement und die Tatkraft der Ilsenburger Bürgerschaft. Meilensteine dabei waren und sind der Erhalt unserer industriellen Basis wie von Walzwerk und Radsatz. Hinzu kamen kleine und große neue Unternehmen, von EAI über Innowo Print bis ThyssenKrupp, sodass heute mehr als 4200 Menschen Arbeit finden. Die Stadt erneuerte mit ihren Partnern seit der Wende 1989 die Infrastruktur. Straßen, Kindergärten, Schulen und ganze Wohngebiete. Hotels, Ferienwohnungen und Pensionen wurden saniert oder entstanden neu.

Zum 1. Juli 2009 wurden die Nachbarn Darlingerode und Drübeck ein Teil der Stadt. Nicht alles lief glatt. Die Finanzkrise 2008/09 traf uns hart, doch die Erholung ließ nicht lange auf sich warten.

Sturzfluten zeigten uns 2002, 2014 und 2017 unsere Verletzlichkeit auf. Das aktuelle Waldsterben verändert das Bild unserer Heimat massiv und wird uns noch auf Jahre beschäftigen. Aber seien wir optimistisch. Noch immer läuft ein beispielloses Investitionsprogramm in der Geschichte der Stadt. Ob Marienhof-, oder Klostersanierung, ob Kindergartenneubau, Freibadsanierung oder der Neubau unseres Einkaufszentrums am Apfelweg – wir lassen nicht nach! Hochwasserschutzprojekte werden ebenso fortgeführt wie Wohnungsneubau. Auch die Wiederaufforstung hat begonnen. Die Vereine unserer Stadt sind ein stetiger Kraftquell. Hervorzuheben ist aktuell der Fußballverein mit seinem Kunstrasenplatzprojekt, der Brockenlaufverein mit dem 50. Lauf oder der Heimatverein mit der Wiederbelebung der Fürst-Stolberg-Hütte. Viele kleine und große Initiativen wären daneben auch der Würdigung wert. Setzen wir auf unsere Kräfte, und lassen wir uns nicht Bange machen.

Wir leben dort, wo andere Urlaub machen. Mein Wunsch für die Zukunft ist es, gemeinsam die Corona-Folgen zu überwinden und als Stadtgesellschaft zusammenzustehen.

Ich wünsche Ihnen nun viel Spaß beim Lesen und ein schönes Stadtfest!
Ihr Denis Loeffke, Bürgermeister