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Ilsenburg – Stadt mit Perspektive

Wirtschaftstandort für kleine und große Unternehmen

In den vergangenen Jahren sind stets mehrere öffentliche erste Spatenstiche vollzogen worden. Hier fällt der Startschuss für eine Betriebserweiterung bei Tamura im Industriepark. FOTO: JÖRG NIEMANN

8.09.2021

Kluge politische Entscheidungen seit der politischen Wende im Jahr 1989 haben die Stadt Ilsenburg zu einem der sogenannten Leuchttürme der wirtschaftlichen Entwicklung werden lassen. Dabei reicht die Palette der in der Ilsestadt angesiedelten Unternehmen von Niederlassungen börsennotierter Unternehmen aus der DAX-Familie wie der ThyssenKrupp AG oder der Salzgitter AG, bis hin zu einer Vielzahl von Handwerksbetrieben und Einzelunternehmen.

Sie alle trafen und treffen in der Ilsestadt auf ein gutes Investitionsklima, gut ausgebildete Fachkräfte und ein gutes wirtschaftliches Umfeld. Leider ermöglicht es die Steuerrechtsprechung, dass gerade die größeren Unternehmen das verdiente Geld nicht vor Ort versteuern müssen. Deshalb ist der Anteil der in der Stadt verbleibenden Gewinne eher als gering einzustufen. Im Gegensatz dazu profitiert die Stadt wiederum von einer Beschäftigungsquote, die nahe an der Vollbeschäftigung liegt. Und so ist es nicht verwunderlich, dass inzwischen viele Menschen aus umliegenden Kommunen oder auch aus dem benachbarten Niedersachsen nach Ilsenburg zur Arbeit fahren.

Vor 30 Jahren ging es fast ausschließlich in die Gegenrichtung.

In Ilsenburg keine Arbeit zu finden, ist so gut wie unmöglich. Es sei denn, der Interessent ist Tiefseetaucher oder Astronaut. Der gute Wirtschaftsstandort sorgt in seiner Folge auch für zahlreiche private Investitionen. Niedrigzinsphase und ein gutes Einkommen haben in den vergangenen Jahren für zahlreiche neue Wohnsiedlungen gesorgt. Dies betrifft Ilsenburg genauso wie seine beiden Ortsteile. Im Ortsteil Darlingerode haben sich die Mandatsträger bereits entschlossen, eine Art Stopp für neue Baugebiete zu verhängen.

In Ilsenburg dagegen gibt es weiter Nachfragen nach Bauplätzen. So ist in den vergangenen Jahren der Schützenberg bebaut worden, und im Baugebiet Wienbreite II an der alten B6 in Richtung Stapelburg stehen auch schon die ersten Häuser. Die Wachstumsphase der Stadt ist noch nicht beendet, wenngleich die Zuwächse an Arbeitsplätzen und Einwohnern nicht mehr die Dynamik haben wie noch vor etwa 10 Jahren. Vieles hat sich eingepegelt und die jüngsten Krisen sind auch nicht spurlos an Ilsenburg vorbeigegangen.