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Klassenerhalt ist das große Ziel

Oberliga Nord: 1. FC Lok Stendal will mit Kampfgeist und Jugend die Klasse halten

Der 1. FC Lok Stendal präsentierte seine neue Mannschaft im altehrwürdigen Stadion am Stendaler Hölzchen. Foto: Verein

15.09.2021

Der 1. FC Lok Stendal steht in seiner fünften Saison in der Oberliga Nord. Das Ziel ist der Klassenerhalt.

Nachdem die vergangene Saison äußerst kurz ausgefallen war, durften sich die Stendaler im Frühjahr Dank der Quotientenregel über den Verbleib in der Oberliga freuen.

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Doch von der Freude blieb dann nicht viel. Schnell war klar, dass es einen erneuten Umbruch in der Mannschaft geben würde. Das war in den letzten Jahren nichts Neues, doch dieses Mal kam es für die Lok-Verantwortlichen knüppeldick. Glatte sechs Stammspieler verließen den Verein.

Personeller Aderlass war sehr groß

Die Abgänge von Kapitän Philipp Groß (pausiert) und Martin Gödecke (Oschersleben) waren bekannt. Auch, dass Sebastian Hey (Westerhausen) seine letzte Saison für Lok gespielt hatte, war klar. Aber die Abgänge von Denis Neumann und Tim Kolzenburg (beide Westerhausen) trafen die Stendaler schon hart.

Besonders schlug dann der Wechsel von Torwart Bryan Giebichenstein zum TuS Wahrburg zu Buche, der erst kurz vor dem Trainingsauftakt im Hölzchen spruchreif wurde.

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Für die Stendaler Verantwortlichen rund um Trainer Jörn Schulz und Vereinspräsidenten Thomas Weise gab es so vor und nach dem Saisonauftakt einiges zu tun. Bereits früh standen die Verpflichtungen von Dimos Daramaras (Brandenburg) und Angelos Ntais (Bernburg) fest. Dazu kam Artashes Danielyan (Berlin), der sich schnell in der Abwehrkette der Stendaler einfügte. Die beiden Griechen Daramaras (Angriff) und Ntais (Mittelfeld) zeigten bereits in der Vorbereitung, dass sie eine Bereicherung für die Stendaler sind. Um den Kader auf eine solide Stärke zu bringen, rückten gleich eine Handvoll talentierter Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in die Elf von Jörn Schulz. Dazu zählen Leon Borkenhagen, Yannick Bäther, Mattes Flöher Samsi Diallo und Amadou Sall.

Sie bekamen alle recht schnell Spielzeit und hatten inzwischen auch den einen oder anderen Auftritt in einem Pflichtspiel. Das größte Kopfzerbrechen bereitete den Stendalern die Torwartposition. Mit John Ziesmann hatten sie einen soliden Keeper, der aber von der Oberligaform zum Saisonauftakt noch ein Stück entfernt war. Entsprechend intensiv war die Suche der Stendaler. Wie dringend die Besetzung der Position war, zeigte sich kurz vor dem wichtigen Sechs-Punkte-Heimspiel gegen Brandenburg Süd. Da hatten sich die Nummer Zwei, Martin Hermenau, und auch John Ziesmann verletzt. Ziesmann spielte und hielt den Sieg fest, aber auf der Bank saß Torwartrainer Manuel Mauritz als zweiter Torwart. Da hatten die Stendaler zum Glück schon den jungen Polen Mateusz Zlotogorski verpflichtet. Der war gegen Brandenburg noch nicht spielberechtigt und gab sein Debüt dann vier Tage später beim 0:2 in Greifswald.

Während die Wechselfrist kurz vor dem Ablauf war (31. August) bahnte sich die Verpflichtung eines weiteren griechischen Spielers an. Das Ergebnis der Verhandlungen lag bis zum Redaktionsschluss noch nicht vor.

Kader:

Tor: Mateusz Zlotogorski, Jpohn Ziesmann, Martin Hermenau.

Abwehr: Lorenz Balliet, Paul Schönburg, Marius Schmidt, Johannes Mahrhold, Leon Borkenhagen, Artashes Danielyan, Benjamin Bubke.

Mittelfeld: Steven Schubert, Yannick Bäther, Niclas Buschke, Philipp Werner, Nils Breda, Max Salge, Felix Knoblich, Maurice Schmidt, Niklas Bittner, Angelos Ntais, Mattes Flöther.

Angriff: Dimos Daramaras, Tim Seidel-Holland, Amadou Sall.

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