Sonderveröffentlichung

Gesundheit
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Lebensmittel tierischer Herkunft vermeiden

TIPP: Ernährung bei Rheuma

FOTO: VON BREEN/PIXABAY

18.07.2022

Die in tierischen Lebensmitteln enthaltene Fettsäure kann entzündliche Prozesse verstärken. In jüngster Zeit zeigten Untersuchungen, dass in Lebensmitteln tierischer Herkunft eine ganz bestimmte Fettsäure enthalten ist, die – im Übermaß genossen – den Verlauf einer Rheuma-Erkrankung deutlich verstärken kann, da der Körper daraus entzündungsauslösende Substanzen bildet. Demgegenüber wirken sich bestimmte pflanzliche Fette sowie Fischölfettsäuren und Antioxidanzien (die Vitamine C und E sowie Spurenelemente) lindernd auf den Entzündungsprozess aus.

Eine richtige Ernährungstherapie kann somit zwar nicht die Veranlagung zu Rheuma beseitigen, wohl aber das Ausmaß der Erkrankung einschränken und dadurch Medikamente unter Umständen überflüssig machen. Die Ernährung sollte in erster Linie ausgewogen, vollwertig und pflanzlich orientiert sein. Dazu gehören täglich Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Milchprodukte – möglichst fettarm – und zwei- bis dreimal pro Woche Fisch. Auf tierische Produkte wie Wurst und Innereien sollte ganz verzichtet, der Fleischverzehr auf zweimal die Woche eingeschränkt und pflanzliche Fette mit einem hohen Linolsäureanteil bevorzugt eingesetzt werden. Im übrigen schlägt man mit dieser Ernährung (mindestens) zwei weitere Fliegen mit einer Klappe: Die Cholesterinaufnahme wird reduziert, und das kommt dem gesamten Herz-Kreislauf-System zugute. (DGK)