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Sonderveröffentlichung

Weihnachtsrätsel mit der Volksstimme - Burg, Genthin
Liebe Volksstimme-Leserinnen, liebe Volksstimme-Leser!

14.12.2018
Liebe Volksstimme-Leserinnen, liebe Volksstimme-Leser! Image 1


Auch beim diesjährigen Weihnachts-Gewinnspiel konnten wir uns über eine große Resonanz freuen und möchten uns ganz herzlich bei allen Teilnehmern des Gewinnspiels bedanken.

Dieses Mal lies ein vergesslicher Schneemann seinen Hut, seinen Schal, seine Nase und seine Arme auf verschiedenen Seiten liegen. Die richtigen Seitenzahlen waren 3, 5, 6, 8.

Unter den vielen richtigen Einsendungen wurden attraktive Preise verlost. Alle Gewinner werden selbstverständlich schriftlich benachrichtigt.

An dieser Stelle vielen herzlichen Dank an die vielen Sponsoren aus der Region, welche die attraktiven Preise zur Verfügung gestellt haben. Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start in das Jahr 2019!

Ihre Volksstimme

LORIOT - Früher war mehr Lametta!

Sie gehört zum Weihnachtsfest wie Spekulatius und Tannenbaum: Loriots Familie Hoppenstedt. In der erstmals 1978 ausgestrahlten Weihnachtsfolge seiner Sketch-Serie veralbert der Kult-Komiker († 87) unter anderem die Tradition des Gedichtaufsagens vor der Bescherung.

Der pummelige Sohn Dicki gibt zum Entsetzen seiner Mutter zum Besten: „Zicke, zacke, Hühnerkacke!“ Ein Spruch, der TV-Geschichte schrieb – so wie Opa Hoppenstedts „Früher war mehr Lametta“-Genörgel.

Seit 1997 läuft „Weihnachten bei Hoppenstedts“ alle Jahre wieder im Ersten oder in einem der dritten Programme – und lässt uns auf unserem Sofa zusammen mit Mutter Hoppenstedt beglückt seufzen: „Kinder, ist das gemütlich bei uns ..!“

Ein Kranz aus Kerzen - Lucia ist die schwedische Lichterkönigin

Foto: stock.adobe.com
Foto: stock.adobe.com
Während hierzulande die zweite Kerze am Adventskranz brennt, wird in Skandinavien das Lucia-Fest gefeiert. Die namensgebende Märtyrerin trägt in vielen Darstellungen einen Kranz aus Kerzen auf dem Kopf, weswegen dieses Fest nach wie vor mit viel Kerzenschein gefeiert wird.

Das genaue Datum des Lucia-Festes ist der 13. Dezember. Dieses Datum markierte in den nördlichen Ländern lange Zeit den kürzesten Tag des Jahres und damit die Wintersonnenwende. Helligkeit und Freude sollen in die dunklen Tage gebracht und gleichzeitig gefeiert werden, dass die Tage wieder länger werden und das Licht langsam die Oberhand über die Dunkelheit gewinnt.

Dass man an einem solchen Tag einer christlichen Märtyrerin gedenkt, deren Name auf das lateinische „lux“, das Licht, zurückzuführen ist, macht Sinn. Die Heilige Lucia versorgte den Überlieferungen nach andere Früh christen mit Lebensmitteln. Und um die Hände frei zu haben, trug sie das Licht in Form eines Kranzes aus Kerzen auf dem Kopf. Eine waghalsige Idee, die heutzutage teilweise wieder auflebt – dort, wo das Fest ganz besonders traditionell gefeiert wird.

In Schweden und anderen skandinavischen Ländern wird am Lucia-Fest eine Lichterkönigin gekrönt. Sie führt den Zug der weiß gekleideten Mädchen mit rotem Samtband und eben der Krone mit Kerzen auf dem Kopf an. Die Umzüge solcher Gruppen finden vielerorts statt, begleitet von traditionellem Gesang.

Eine interessante Variation des Lucia-Fests ist das Luzienhäuschen-Schwimmen in einzelnen oberbayrischen Städten. Auch dort hat die Verehrung der Heiligen Lucia Tradition. Jedoch werden hier infolge eines verheerenden Hochwassers im 18. Jahrhundert gebastelte Papierhäuser zu Wasser gelassen. Historisch betrachtet, kann das als Dank bzw. Bitte an den Fluss verstanden werden, die Anwesen zu verschonen. Und auch bei diesem Brauch werden die Häuschen erst bei Einbruch der Dunkelheit zu Wasser gelassen und mit einer brennenden Kerze beleuchtet. Die Kerze und ihr Licht fi nden sich in unendlich vielen Traditionen und Feiern wieder. Ihre Symbolik mag sich ähneln, die Faszination bleibt dennoch ungebrochen. Quelle: Gütegemeinschaft Kerzen e. V.

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