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Gesundheit
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Moderne Hörsysteme helfen bei Hörverlust

HÖREN: Wer Wind hört, wird Lebensqualität ernten

FOTO: STOCK.ADOBE.COM

18.07.2022

Der Wind pfeift, die Blätter rascheln. Wer die Vorboten der Herbststürme nicht mehr hört, kann vorsorglich sein Gehör vom Hörakustiker überprüfen lassen. Denn Hörverlust tritt nicht nur im hohen Alter auf, auch junge Menschen können davon betroffen sein. Moderne Hörsysteme sind längst kleine Mini-Computer, die sich über das Smartphone steuern lassen und sich auch über Bluetooth mit technischen Geräten verbinden. Hörakustiker passen sie ganz individuell auf den jeweiligen Hörverlust an. So werden gutes Hören und mehr Lebensqualität wieder möglich.

Die gesetzlichen Krankenversicherungen tragen die Kosten für die Hörsysteme, sofern sie bei der Erstversorgung ärztlich verordnet sind. Es wird lediglich die gesetzliche Zuzahlung von 10 Euro fällig. Wer über den Ausgleich des Hörens noch weitere Funktionen wünscht, muss für diese in der Regel selbst in Form von privaten Mehrkosten aufkommen. Dies kann besonders sinnvoll sein, wenn man das Hörsystem gern an das eigene Smartphone koppeln möchte, damit sich das Hörsystem darüber bedienen lässt. Es gibt zahlreiche Zusatzfunktionen für alle möglichen Wünsche und Anforderungen.

Der Hörakustiker berät umfangreich über die Möglichkeiten und ob diese sinnvoll sind. Egal ob mit oder ohne Zusatzfunktionen, ein Hörsystem lässt seinen Nutzer im Alltag nicht nur wieder besser hören, es trägt auch entscheidend zu einem deutlichen Gewinn an Lebensqualität bei. Denn auch wenn die windigen Herbsttage nicht von jedem geschätzt werden, so sollte man diese zumindest mit allen Sinnen wahrnehmen können.

Mehr Informationen gibt es auf der Service-Seite: www.richtig-gut-hoeren.de

Hörakustikerinnen oder Hörakustiker in der Nähe finden Sie über folgenden Link: https://www.hoerakustiker-suche.de (BIHA)


Internetrecherche ersetzt in keinem Fall das Arztgespräch

VORSICHT: Gesundheitswissen in der digitalen Welt

Immer mehr Menschen suchen bei gesundheitlichen Fragen Rat im Internet. Doch wenn man dort recherchiert, stößt man auf eine Vielzahl von Webseiten. Bei der Internet-Recherche nach Symptomen, Krankheitsbildern oder Behandlungsmöglichkeiten fällt es mitunter schwer, vertrauenswürdige Quellen zu erkennen und richtig zu beurteilen. Wie informiert man sich als Patient im digitalen Raum richtig? Und wie geht man mit der Vielfalt an digitalen Informationen, die sich im Internet finden lassen, um? „Patientensicherheit fördern, heißt auch Gesundheitskompetenz fördern, denn so wird die Souveränität und Verantwortung gestärkt, die Menschen für ihre eigene sichere Versorgung übernehmen können“, erklärt Dr. Ralf Suhr, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Gesundheitswissen. Die Stiftung Gesundheitswissen hat daher sechs Tipps entwickelt, anhand derer man einschätzen kann, ob im Internet gefundene Gesundheitsinformationen, verlässlich sind: Absender der Webseite:

1. Wer hat die Informationen verfasst? Ein Blick ins Impressum kann dabei helfen.

2. Ziele und Absichten: Es muss klar werden an wen sich die Information richtet und mit welcher Absicht.

3. Quellenangaben auf der Seite: Belege und Quellen für Informationen sollten deutlich werden.

4. Aktualität: Informationen sollten nicht älter als 3 Jahre sein und regelmäßig aktualisiert werden.

5. Werbung: Ist die Seite unabhängig? Werbung auf der Seite weist auf Sponsoren oder Betreiber der Seite hin, welche bestimmte Interessen vertreten.

6. Ausgewogenheit der Informationen: Sachverhalte sollten neutral und ohne Wertung formuliert sein. In jedem Fall und vor allem gilt aber: Um die eigenen Sorgen abzuklären, auch wenn zum Beispiel aufgrund der Recherchen im Netz Zweifel an der Therapie aufkommen, sollte man das Gespräch mit seinem behandelnden Arzt suchen. Dabei ist es wichtig, offen über die Informationen aus dem Internet mit dem Arzt zu sprechen. Von qualitativ hochwertigen Informationen können sowohl Patient als auch Arzt profitieren. (STIFTUNG GESUNDHEITSWISSEN/RED. SUPERSONNTAG)