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Ressourcen schonen – Klima schützen

Clever Bauen & schöner Wohnen

Stark ausbaufähig: Recycling von Baustoffen FOTO: WWW.BAUFRITZ.DE / TOM JASNY / BHW BAUSPARKASSE

28.03.2021

Ausbaufähig: Recycling von Baustoffen

Wenn es beim Bauen um Klimaschutz geht, konzentriert sich die Diskussion seit Jahren auf innovative Heiztechnik, Fenstertausch und Wärmedämmung. Doch auch das Recycling von Baustoffen trägt zu einer ressourcenschonenden Kreislaufwirtschaft bei.

Laut einer aktuellen Umfrage der BHW Bausparkasse teilen viele Deutsche die Forderung nach ressourcensparendem Bauen. 60 Prozent sprechen sich dafür aus, beim Bauen ausschließlich recycelte oder recycelbare Baustoffe zu verwenden. Und 40 Prozent plädieren für eine höhere Besteuerung von nicht recycelbaren Materialien.

Noch verbraucht der Bau eines mittelgroßen Einfamilienhauses allein 200 Tonnen von der inzwischen weltweit knappen Ressource Sand. Durch konsequentes Recycling von Baustoffen und die dadurch vermiedenen Transporte könnten enorme Mengen an Treibhausgasen eingespart werden. Über vier Millionen Tonnen CO2 stößt allein das Bauhauptgewerbe in Deutschland jährlich aus. „Die Recycling-Vorgaben des Gesetzgebers sind nicht ausreichend, um den Rohstoffschatz im Altbau zu heben“, ist Henning Göbel, Vorstandsvorsitzender der BHW Bausparkasse, überzeugt. „Hier braucht es deutlich mehr Anreize.“ 56 Prozent der Deutschen würden laut der BHW Umfrage sogar Mehrkosten für Baustoffe aus Recycling in Kauf nehmen. Statt Stein- und Glaswolle zu verarbeiten, greifen viele heute schon zu nachwachsenden Werkstoffen wie Jute, Zellulose oder Holzfaser.

Quelle: BHW Bausparkasse
       

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Zum Glück gibt es Haus und Garten. Die Vorfreude auf die Gartensaison war wohl in keinem Jahr größer als in diesem. Denn durch pandemiebedingte Einschränkungen ist das eigene Heim nicht nur Hort der Erholung und Privatsphäre, sondern Freizeitpark, Fitnessstudio und Urlaubsziel in einem. Das gibt dem Auftakt der diesjährigen Haus- und Gartensaison eine ganz besondere Wichtigkeit. Denn selten waren die Ansprüche an das eigene Heim so mannigfaltig, die Ideen so vielfältig und die Bedürfnisse so groß, Haus und Garten zu gestalten und nach teils ganz anderen Gesichtspunkten einzurichten. Aus diesen guten Gründen hat die Themenredaktion der Volksstimme deshalb diese Frühjahrsbeilage für Sie zusammengestellt, vollgepackt mit wertvollen Tipps zum individuellen Gestalten des Heimes und zahlreichen Inspirationen, um Ihr Zuhause noch wohnlicher zu machen. Unterstützt wurde diese Beilage wie immer von kompetenten Fachleuten aus unserer Region, die mit jahrelanger Erfahrung und der neuesten Technik Ihnen bei der Umsetzung Ihrer Ideen helfen. Viel Spaß beim Lesen, Ihre Redaktion

Tiere in der Mietwohnung

Tipp: Normale Gebrauchsspuren gehören dazu

FOTO: STOCK.ADOBE.COM
FOTO: STOCK.ADOBE.COM

Ein Mieter darf seine Wohnung bei Auszug mit „normalen“ Gebrauchsspuren hinterlassen. „Dazu gehören zum Beispiel einzelne oberflächliche Kratzer im Boden oder Druckstellen durch Möbel“, sagt Sascha Nuß, Jurist bei der R+V Versicherung. Anders wird das unter Umständen beurteilt, wenn die Tiere Wände oder Türe erheblich zerkratzen. „Soweit es für sie zumutbar ist, müssen Mieter vermeiden, dass die Wohnung beschädigt wird. Das gilt auch dann, wenn der Vermieter die Tierhaltung im Mietvertrag ausdrücklich erlaubt“, erläutert der Experte. Beispiel Parkettboden: Wenn die Gefahr besteht, dass ein Hund starke Kratzer verursacht, muss der Mieter aktiv werden. Er kann etwa einen Teppich auslegen oder dem Tier den Zugang zu dem bestimmten Raum verwehren.

Katzenbesitzer müssen dafür sorgen, dass ihr Vierbeiner eine Katzentoilette benutzt. Ist der Boden beim Auszug durch Urinflecken nachhaltig verunreinigt, muss der Mieter mit Schadensersatzforderungen des Vermieters rechnen - wenn er die Schäden vor dem Auszug nicht vollständig beseitigt hat.

„Ob es sich um eine gewöhnliche Abnutzung handelt oder um Schäden, die über den vertragsgemäßen Gebrauch hinausgehen, muss in der Regel im Einzelfall entschieden werden“, erklärt Sascha Nuß. Sicherheit bietet Mietern und Vermietern ein Übergabeprotokoll, in dem die zu Beginn des Mietverhältnisses bereits vorhandenen Mängel aufgeführt sind.

Quelle: Infocenter R+V