Clever Bauen & schöner Wohnen

Sanieren und kassieren

29.03.2021
Eine moderne Wärmepumpe lässt sich harmonisch in die Außengestaltung des Hauses integrieren. Ihr Einbau erfolgt auch im Bestand problemlos und wird mit staatlichen Zuschüssen unterstützt. FOTO: DJD/GLEN DIMPLEX DEUTSCHLAND GMBH/DIRK EISEL
Eine moderne Wärmepumpe lässt sich harmonisch in die Außengestaltung des Hauses integrieren. Ihr Einbau erfolgt auch im Bestand problemlos und wird mit staatlichen Zuschüssen unterstützt. FOTO: DJD/GLEN DIMPLEX DEUTSCHLAND GMBH/DIRK EISEL

ZUSCHUSS: Für moderne Wärmepumpen gibt es staatliche Zuschüsse

Die Bundesregierung belohnt klimafreundliches Verhalten der Bürger mit attraktiven Zuschüssen. So winken beim Austausch veralteter Heizanlagen wie etwa Ölheizungen Zuschüsse von bis zu 45 Prozent der gesamten Investitionskosten bis zu einer Höchstsumme von 50.000 Euro. Im Neubau ist eine Förderung von bis zu 35 Prozent auf die Investitionssumme möglich. Bei Bauherren und Sanierern hoch im Kurs stehen nach wie vor Wärmepumpen. Sie reduzieren nicht nur die laufenden Betriebskosten, sondern auch den CO2-Ausstoß der Heizanlage. Zudem steigern die umweltfreundlichen Heizsysteme den Wert einer Immobilie.

Problemloser Einbau

Mit modernster Technologie erreichen moderne Wärmepumpen mühelos die Vorlauftemperaturen, die meist für Heizkörper im Bestand nötig sind, um eine angenehme Raumtemperatur zu erzeugen. Wenn zusätzlich neue Heizkörper mit leicht vergrößerter Oberfläche eingebaut werden, arbeitet die Wärmepumpe sogar noch effektiver.

Auch die neuen Heizkörper können in die staatliche Förderung einbezogen werden. Einfach wird der Einbau durch komplett vorinstallierte Module wie von Glen Dimplex.

Ob die neue Wärmepumpe ihre Energie aus Luft, Wasser oder dem Erdreich bezieht: Für jede Anwendung gibt es die passende Lösung.

Unter www.glendimplex.de findet man mehr Informationen und einen umfassenden Service, von der Zuschussberatung bis zur Einholung der nötigen Genehmigungen und der eigentlichen Bohrung im Garten im Fall der Sole/Wasser-Wärmepumpe. Bei der Installation von Sole/Wasser-Wärmepumpen gehen die Fachleute bei der Erdbohrung so schonend wie möglich vor. Gerade in der Altbausanierung sind diese interessant. Die Geräte arbeiten sehr effizient und beziehen ihre Energie über Sonden, welche die im Erdreich gespeicherte Wärme aufnehmen. Der Strom zum Heizen mit einer Wärmepumpe wird über einen separaten Zähler abgerechnet und ist meist deutlich günstiger als normaler Haushaltsstrom. Wer zusätzlich noch eine Fotovoltaikanlage auf seinem Hausdach installiert, kann diese Ausgaben nochmals deutlich reduzieren und langfristig niedrig halten. Verbraucherfreundlich ist auch die komplette Steuerung der Heizanlage, die direkt am Gerät oder - wie bei Glen Dimplex - auch über die Smartphone App sogar von unterwegs aus erfolgen kann.

Per direkter Datenleitung kann der Fachmann auf Wunsch die Wärmepumpenheizung regelmäßig warten. Als einziges Heizsystem hat die Wärmepumpe bei allgemein steigenden Temperaturen einen weiteren entscheidenden Vorteil: Sie kann im Sommer auch kühlen. (djd)

Hydraulischer Abgleich

Heizkosten sparen und Wassermenge senken:

Foto: stock.adobe.com
Foto: stock.adobe.com
Im Winter muss das Haus beheizt werden. Sind die Heizkörper in den unteren Etagen aber wärmer als die in den oberen Stockwerken, sind die einzelnen Bestandteile der Heizung nicht exakt aufeinander abgestimmt. Das bedeutet: Heizungspumpe, -leitungen und -körper arbeiten nicht optimal zusammen. Die Verbraucherzentrale Brandenburg erklärt: Ist das der Fall, wird in einige Heizkörper zu viel Wasser transportiert, in andere hingegen gelangt zu wenig. Das erhöht dann nicht nur den Wärmeverlust der Heizung, es treibt auch den Stromverbrauch der Umwälzpumpe in die Höhe. Der Tipp der Verbraucherschützer: einen hydraulischen Abgleich von einem Fachbetrieb durchführen lassen. Dieser optimiert die Wassermenge in den Rohrleitungen und Heizkörpern. Und man kann zusätzlich mit einer jährlichen Einsparung der Heizkosten in Höhe von bis zu fünf Prozent rechnen. (dpa/tmn)

Ungewartete Heizkessel verfeuern bares Geld

WARTUNG: Inspektion ist nicht nur fürs Auto wichtig

FOTO: RONSTIK/STOCK.ADOBE.COM/VERBRAUCHERZENTRALE BUNDESVERBAND E.V./AKZ-Q
FOTO: RONSTIK/STOCK.ADOBE.COM/VERBRAUCHERZENTRALE BUNDESVERBAND E.V./AKZ-Q
Der jährliche Kundendienst für den eigenen PKW ist für die meisten selbstverständlich. Schließlich soll das Fahrzeug sicher und technisch einwandfrei laufen und nicht mehr Sprit verbrauchen als nötig. Die Wartung der eigenen Heizungsanlage ist genauso wichtig. „Die jährliche Wartung verlängert die Lebensdauer der Heizungsanlage und hilft, Umweltbelastung und Betriebskosten zu senken. Außerdem gehört sie laut Gebäudeenergiegesetz zu den Pflichten des Betreibers“, sagt Martin Brandis, Energieexperte der Energieberatung der Verbraucherzentrale. Eine professionelle Wartung umfasst zum Beispiel die Kontrolle der Verschleißteile und Sicherheitsfunktionen, die Reinigung bestimmter Bauteile sowie die Überprüfung von regeltechnischen Funktionen und Systemkomponenten. Nicht selten wird erheblich mehr Brennstoff verbraucht, wenn Fehler bei der Heizungsregelung unbemerkt bleiben oder Heizflächen im Kessel nicht gereinigt werden. Durch die Wartung erhöht sich auch die Lebensdauer des Heizkessels und das Ausfallrisiko wird kleiner. Ein gut gewarteter Heizkessel kann viele Jahre im Einsatz sein. Da die Technik aber immer wieder energieeffizientere Modelle auf den Markt bringt, lohnt es sich zu prüfen, ob ein vorzeitiger Austausch des Heizkessels sinnvoll ist. Die regelmäßige Inspektion muss von einem Betrieb oder einer Person mit Fachkunde durchgeführt werden. Über die durchgeführten Arbeiten und Ergebnisse sollte ein Protokoll angefertigt werden. Bei den Fragen, was bei der Wartung und Optimierung der eigenen Heizungsanlage getan wird, helfen die Energieberater der Verbraucherzentrale. (akz)
  
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