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Tipps für den Fenstereinbau

Clever Bauen & schöner Wohnen

Große Fensterflächen bringen mehr Licht ins Haus. FOTO: VFF/ UNIGLAS

28.03.2021

Neubau & Modernisierung: Neue Fenster besser großzügig planen

Zunächst im Bürobereich häufiger verwendet, werden bodentiefe und großformatige Fenster auch im Wohnungs- und Hausbau immer mehr zum Trend. Was keine Überraschung ist, sorgen sie doch für hellere Räume, ein offenes Wohngefühl und Lebensqualität. „Um Licht und Sonne optimal nutzen zu können, sollten Bauherren und Modernisierer neue Fenster in Bezug auf Größe, Öffnungsart und Himmelsausrichtung immer passend zum Haus planen“, rät Frank Lange, Geschäftsführer des Verbandes Fenster und Fassade. Während Fenster noch bis Mitte der 90er Jahre aufgrund ihrer schlechteren bauphysikalischen Eigenschaften durchaus klein gehalten wurden, können Bauherren heute wesentlich größere Fensterflächen einplanen. „Seit einigen Jahren werden in der Architektur bodentiefe, großformatige Fenster immer beliebter, die im Winter Energie aus der Sonneneinstrahlung gewinnen und zugleich die Wärme im Gebäude halten“, erklärt Lange. „Die solaren Gewinne bieten durch technisch hervorragende Wärmedämmeigenschaften der Fenster immense energetische Einsparpotentiale. Das macht Bauherren extrem flexibel. Fenster und Fenstertüren können in vielen individuellen Größen eingesetzt werden.“

Der Sicherheitsaspekt darf nicht vernachlässig werden. FOTO: VFF/ UNIGLAS
Der Sicherheitsaspekt darf nicht vernachlässig werden. FOTO: VFF/ UNIGLAS

Darauf ist bei der Fensterplanung zuachten

Gefragt sind große Fenster, die viel Tageslicht hineinlassen und zugleich die Sonnenwärme im Frühling, Herbst und Winter nutzen. „All das ist heutzutage möglich“, betont Lange. „Großflächige Verglasungen sorgen für eine optimale Ausleuchtung der Räume. Das spart Strom- und Heizkosten.“ Vorrangig an den Süd-, Ost-, und Westfassaden kann die Sonne durch den Einbau großer Fenster zur Erwärmung der Innenräume genutzt werden, während die Heizung seltener angeschaltet werden muss. Viel Sonne bedeutet für den Sommer natürlich, dass man den Sonnenschutz nicht vergessen darf. Entweder außenliegend, in Form von beispielsweise Markisen, Jalousien oder Raffstoren, innenliegend oder im Scheibenzwischenraum. Damit der Sonnenschutz auch effektiv genutzt wird, bieten sich viele automatische Steuerungssysteme im Rahmen von Smart Home Konzepten an. In anderen Bereichen des Hauses, die weniger von der Sonne beschienen werden, ist der Einbau von Fenstern mit einer besonders guten Wärmedämmung ideal.

Ob für die Nachtruhe oder für das Homeoffice: Das Thema Lärm sollte bei der Fensterplanung ebenfalls bedacht werden. „Wer gut arbeiten oder schlafen will, braucht Ruhe. Hierfür sind Schallschutzfenster das Maß aller Dinge“, empfiehlt der Fensterexperte. „Zusätzlich bietet sich an, die Fenster in Bad und Schlafzimmer mit einer integrierten Lüftung auszustatten.“

Aber auch der Sicherheitsaspekt ist nicht zu vernachlässigen. Für einen guten Einbruchschutz sollte man besonders die Fenster im Erdgeschoss und im Kellerbereich mit entsprechenden Sicherheitsfenstern in der sogenannten RC2 Sicherheitsklasse ausstatten.

„Und auch in oberen Stockwerken, wo Einbrecher über den Balkon einsteigen könnten, sollten Fenster- und Balkontüren mit Sicherheitsklasse RC2 eingebaut werden“, so Lange abschließend. (VFF/FS)


Noch ganz dicht?

Kosten Sparen durch Dichtungstausch

FOTO: DJD/GFA-DICHTUNGEN/GETTY IMAGES/ NADISJA
FOTO: DJD/GFA-DICHTUNGEN/GETTY IMAGES/ NADISJA

Zu einem regelmäßigen kritischen Blick aufs eigene Zuhause gehört auch: Haben Kälte, Wind und Feuchtigkeit auch wirklich keine Chance? Um keine böse Überraschung zu erleben, sollte man beispielsweise rechtzeitig Fenster- und Türdichtungen prüfen und bei Bedarf austauschen. Denn poröse Dichtungen führen nicht nur zu Komfortverlusten und möglicherweise zu Schimmelbildung, sondern auch zu einem steigenden Energiebedarf. Die Gefahr sind hohe Heizkostennachzahlungen. Wie man die verhindert? Indem man Fenster und Türen nicht nur fachgerecht prüft, sondern auch wieder dicht bekommt, weiß Lars Hagemeier, Geschäftsführer von GfA-Dichtungen. (djd)