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Was ist die Tafelbauweise? So werden Fertighäuser aus Holz heute gebaut

22.05.2020
Die Holz-Tafelbauweise ist die gängigste Art, Fertighäuser zu bauen. Foto: BDF/Fischerhaus
Die Holz-Tafelbauweise ist die gängigste Art, Fertighäuser zu bauen. Foto: BDF/Fischerhaus

Bad Honnef ● Mehr als jedes fünfte neu genehmigte Ein- oder Zweifamilienhaus ist aktuell ein Fertighaus. Die meisten davon werden in Holz-Tafelbauweise errichtet. 

„Die Beliebtheit von Fertighäusern beruht auf der kurzen Bauzeit, der hohen Energieeffizienz, der strengen Qualitätssicherung sowie der individuellen Gestaltung der Häuser. All dies macht die Tafelbauweise möglich“, sagt Georg Lange, Geschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF).

Die Holz-Tafelbauweise ist seit je her die gängigste Art, industriell hergestellte Fertighäuser zu bauen. Es handelt sich hierbei um eine holzbasierte Verbundbauweise, bei der die Tragkonstruktion beidseitig mit Plattenwerkstoffen zu sogenannten „Tafeln“ verbunden wird. Die Wand-, Decken- und Dachtafeln lassen sich besonders gut im Werk vorfertigen und dann in kurzer Zeit auf dem Grundstück des Bauherrn zu einem Gebäude montieren. Die großformatigen Tafeln vereinen viele wichtige Eigenschaften: Sie bilden die lastabtragenden und raumabschließenden Elemente des Hauses. Außerdem bieten sie als Außenbauteil sehr gute Dämmeigenschaften, weil sich der Großteil der Wärmedämmung im Tafelinnern, den sogenannten Gefachen, befindet. Dies ermöglicht hochgedämmte Gebäude, wie zum Beispiel KfW-Effizienzhäuser 40, und dennoch schlanke Außenwandstärken.
   
Die Holztafeln werden so weit wie möglich im Werk vorgefertigt. Foto: BDF/FingerHaus/Rolf Vennenbernd
Die Holztafeln werden so weit wie möglich im Werk vorgefertigt. Foto: BDF/FingerHaus/Rolf Vennenbernd
Die Holztafeln werden in einem industriellen und weitreichend digitalisierten Produktionsablauf im Werk hergestellt. Die genauen Abmessungen der geschosshohen Tafeln orientieren sich an der maximal zu transportierenden Länge bzw. an der geplanten Gebäudelänge. Sie setzen sich aus Bauteilschichten zusammen, die sich je nach angestrebtem Wärmeschutz, der Statik und der gewählten Fassadengestaltung sowie den Wünschen der Bauherren von Hersteller zu Hersteller unterscheiden können. Bei allen führenden Holztafelbauern gilt das Vier-Augen-Prinzip, um eine gleichbleibend hohe Qualität jedes Bauteils zu gewährleisten. „Externe Güteprüfer überwachen regelmäßig die werkseigenen Kontrollen, damit sich Bauherren der versprochenen Qualität sicher sein können und ihr Haus genauso gebaut wird wie geplant“, erklärt Lange. Auch die Einhaltung streng definierter Vorgaben in den Bereichen Brand-, Wärme- und Schallschutz sowie Luftdichtheit werde nicht nur versprochen, sondern auch nachweislich sichergestellt.

Eine Außenwandtafel kann beispielsweise von innen nach außen aus einer Gipskartonplatte, einer Holzwerkstoffplatte, einer Dampfbremse, dem Riegelwerk mit Dämmung in den Gefachen (Holz-Zwischenräumen), einer weiteren Holzfaserplatte oder Trägerplatte, dem Grundputz sowie dem abschließenden Edelputz bestehen. Auch werden Fenster und Türen inklusive Rollläden und Fensterbänken und Laibungen sowie Leitungen und Rohre für Wasser, Strom und die Lüftungsanlage bereits in die Holztafeln integriert, sodass sie auf der Baustelle nur noch verbunden werden müssen. Per Tieflader werden die Tafeln zum Bauherrn geliefert, dort mit mobilen Kränen auf das vorgefertigte Fundament gesetzt und verschraubt. Nach nicht einmal zwei Werktagen steht der wetterfeste Rohbau, der innerhalb weniger Wochen alle individuellen Bau- und Ausstattungsdetails erhält. „Alle Prozesse sind bei der Tafelbauweise optimal aufeinander abgestimmt, damit der Bauherr sein Fertighaus termingerecht und zum vereinbarten Festpreis erhält. Auch diese gute Planbarkeit ist eine große Stärke von Fertighäusern in Holz-Tafelbauweise“, schließt Lange. Quelle: BDF

Zäune mit Designqualitäten unterstreichen die Architektur des Eigenheims

Stilvoller Empfang: Ein hochwertiger Zaun unterstreicht die Architektur des Eigenheims. Foto: djd/GUARDI GmbH
Stilvoller Empfang: Ein hochwertiger Zaun unterstreicht die Architektur des Eigenheims. Foto: djd/GUARDI GmbH
Auf den ersten Eindruck kommt es bekanntlich an. Auch und gerade, wenn es um das eigene Zuhause geht. Die Architektur des Eigenheims, die Gestaltung der Fassade, der Eingangsbereich - all das prägt das erste Bild. Dazu trägt nicht zuletzt auch die Grundstücksbegrenzung bei. Zäune sind daher längst keine reine Pflicht mehr, sondern können als Kür auf elegante Weise den persönlichen Wohnstil unterstreichen. Designzäune aus hochwertigen und langlebigen Materialien wie Aluminium haben dabei stark an Beliebtheit gewonnen.

Langlebige und elegante Designzäune

Anspruchsvolle Bauherren und Sanierer geben sich mit Standardzäunen heute nicht mehr zufrieden. Für Hauseigentümer mit hohem Qualitäts- und Designanspruch gibt es eine große Vielfalt an Formen, Farben und Materialien für einen einladenden und zugleich langlebigen Eingangsbereich. Das Leichtmetall Aluminium punktet dabei mit seiner Rostfreiheit, der einfachen Verarbeitbarkeit und der Möglichkeit, die Farbgebung ganz nach Wunsch vorzunehmen. Hersteller wie Guardi haben Alu-Designerzäune in großer Auswahl im Angebot. Auf elegante Weise unterstreicht die Grundstücksbegrenzung damit die Architektur des Eigenheims. Auch Details wurden bedacht: Bis hin zu Schiebe- oder Flügeltoren, einem hochwertigen Carport und einer soliden Briefkastensäule lässt sich alles aufeinander abstimmen. Die Säule, die direkt in den Zaunbau integriert wird, nimmt neben dem Briefschlitz auf Wunsch auch die Hausklingel und eine Gegensprechanlage auf. Unter www.guardi.de gibt es mehr Details zu den Designvarianten und eine Kontaktmöglichkeit. Von der individuellen und unverbindlichen Beratung über das exakte Aufmaß nehmen bis hin zu Lieferung und Montage erhalten Hauseigentümer hier alles aus einer Hand.

Rostfreies und UV-beständiges Aluminium

Der gute erste Eindruck des Aluminiumzauns bleibt dabei auf Dauer bestehen. Schließlich ist Korrosion bei dem Leichtmetall kein Thema, aber auch die permanente UV-Bestrahlung kann der Grundstücksbegrenzung und dem Sichtschutz dauerhaft nichts anhaben. Der Pflegeaufwand sinkt damit auf ein Minimum - ganz anders als etwa bei gängigen Holzzäunen oder gar einer Heckenbepflanzung. Mit einer Garantie von 15 Jahren geht der Hausherr auf Nummer sicher. (djd)
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