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Sonderveröffentlichung

Kliniken 2020
Welche Blutgruppe habe ich?

28.09.2020
Vor Operationen wird immer die Blutgruppe bestimmt.Foto: stock.adobe.com
Vor Operationen wird immer die Blutgruppe bestimmt.
Foto: stock.adobe.com

Wissen spielt im Notfall keine Rolle

Berlin. AB, A, B oder 0 und Rhesus positiv oder negativ? Wer auf diese Frage keine Antwort weiß, kennt seine Blutgruppe nicht. Ein Problem ist das aber nicht, versichern Fachleute. So werde etwa im Notfall oder vor Operationen stets noch einmal die Blutgruppe bestimmt, erklärt der Berufsverband Deutscher Laborärzte.

Patienten, die dringend auf Blutkonserven angewiesen sind, erhalten – bis zum Ergebnis der Probe – Spenderblut der Gruppe 0 negativ, das als einziges universal einsetzbar ist.

Im Blutspendeausweis, im Mutterpass und teilweise in Impfpässen finden sich Angaben zur Blutgruppe. Bei Laboruntersuchungen dagegen meist nicht, weil die Angabe dort überwiegend irrelevant sei, wie der Fachverband erklärt.

Generell gilt übrigens: Die Blutgruppe muss ein Arzt eigenhändig per Unterschrift bestätigten. Das sei zum Beispiel bei automatisierten Ausdrucken, auf denen Patienten wichtige Werte der Laboranalyse zusammengefasst bekommen, nicht möglich. (dpa/tmn)

Slow Jogging – Wellness-Trend aus Japan

Das Slow-Jogging-Konzept zeigt Erfolg, weil es mindestens genauso effektiv ist, wie „normales“ Laufen. Studien zufolge fühlen sich Slow Jogger nach einem gemütlichen Run genau so glücklich, wie andere Läufer, da auch hier körpereigene Cannabinoide ausgeschüttet werden. Eine schonende Wellness-Entwicklung für alle Sportmuffel. Übrigens: Nur weil man „slow“ unterwegs ist, heißt das nicht, dass man weniger Kalorien verbrennt. Die Anzahl der verbrannten Kalorien ist verglichen mit schnelleren Läufern gleich hoch.

Deutscher Wellness Verband

Kur und Wellness – Trends 2020

Vom Detox-Fasten bis zur Ayurveda-Kur

Wird in einigen Kurkliniken angeboten: ein heilsames Bad im Moor. Die natürlichen Wirkstoffe, die in der schwarzen Moorerde stecken, besitzen heilende oder lindernde Eigenschaften bei Erkrankungen des Bewegungsapparates, rheumatischen Erkrankungen wie Arthrose, Polyarthritis, Morbus Bechterew, Gicht und Osteoporose. Foto: Eisenmoorbad Bad Schmiedeberg-Kur-GmbH/Waltraud Grubitzsch
Wird in einigen Kurkliniken angeboten: ein heilsames Bad im Moor. Die natürlichen Wirkstoffe, die in der schwarzen Moorerde stecken, besitzen heilende oder lindernde Eigenschaften bei Erkrankungen des Bewegungsapparates, rheumatischen Erkrankungen wie Arthrose, Polyarthritis, Morbus Bechterew, Gicht und Osteoporose. Foto: Eisenmoorbad Bad Schmiedeberg-Kur-GmbH/Waltraud Grubitzsch
Immer mehr Menschen entschließen sich, selbst mehr für ihre Gesundheit zu tun und entscheiden sich deshalb für eine selbst finanzierte Kur oder einen Wellness-Aufenthalt mit umfangreichem Behandlungs- und Aktivitätsprogramm.

Kurkliniken und Wellness-Hotels haben sich auf die neuen Bedürfnisse eingestellt und machen den Erholungsuchenden und Gesundheitsbewussten interessante Angebote.

Diese umfassen klassische Kur- und Wellness-Anwendungen wie Wirkstoff-Bäder, Kneipp-Kur und Massagen; Ausdauersport wie Nordic Walking und Wassergymnastik; Entspannungstechniken wie Yoga und Progressive Muskelentspannung sowie Ernährungsthemen. Daneben haben sich zahlreiche neue Wellnesstrends entwickelt.

Zum Beispiel das sogenannte Detox-Fasten – eine Entschlackungskur über 7 bis 14 Tage, bei der mit gezielt eingesetzten Lebensmitteln und einem persönlichen Ernährungsplan die Verdauung reguliert wird und Gifte sowie andere Schadstoffe, die den Körper und vor allem den Magen und Darm belasten, sanft abgeführt werden.

Ebenfalls im Trend liegen Ayurveda-Kuren. Diese traditionelle indische Heilkunst wird nicht mehr nur im Stammland angeboten, wo sie auch wissenschaftlich gelehrt wird, sondern inzwischen auch in Deutschland.

Ayurveda, in deren Mittelpunkt die Ernährung und Lebensweise stehen, gilt als gesundheitsförderndes, ganzheitliches „Wellness“ -Programm mit emotionalen, spirituellen und physischen Aspekten.

Weitere Trends sind: Bewegungs- und Entspannungsprogramme, wie etwa geführte Atemübungen, Wandern und Bike-Touren sowie Yoga, Qi Gong, Bouldern und Meditationen der freien Natur auszuführen; Digital Detox – eine bewusste Auszeit vom Digitalen nehmen; einen umweltbewussten Lebens- und Ernährungsstil lernen und pflegen; Wellness in Familie.

Quelle: Deutscher Wellness Verband
    
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