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Sonderveröffentlichung

Weihnachtsrätsel mit der Volksstimme - Magdeburg
Wie feiern Sie Weihnachten?

05.12.2018
Simone Cebulla. Foto: A. Amann
Simone Cebulla. Foto: A. Amann

Simone Cebulla, Magdeburg
(Neustädter Feld), 46 Jahre alt


Ich verbringe das Weihnachtsfest jedes Jahr ganz in Familie, da sind wir fast schon langweilig. Mein Mann und ich lieben es, mit unseren vier Kindern ganz viel Zeit zu verbringen, das macht uns Spaß. Wir machen zu Weihnachten viele Spaziergänge mit den Kindern, sie lieben es, nach den vielen Lichtern zu schauen. Da kommt bei uns richtig schöne Weihnachtsstimmung auf.

Und wenn es dann noch leise schneit, ist es einfach perfekt. Wenn wir am Heiligabend spazierengehen, bereitet in der Zwischenzeit unsere älteste Tochter Pia die Bescherung für unsere drei kleineren Töchter vor, das ist wunderbar. Überhaupt sind für uns unsere Kinder der größte Schatz, ohne sie wäre Weihnachten nicht halb so magisch.

Wir legen viel Wert auf ein schönes Weihnachtsessen, mein Mann macht Grünkohl, Rosenkohl und Rotkohl, dazu Kaninchenteile und Knödel. Das reicht immer für zwei Tage. Dann verkriechen wir uns in unserer weihnachtlich dekorierten Wohnung mit ganz vielen Schwibbögen, Lichtern und Figuren und genießen die Zeit zu sechst.
Andrea Tausch. Foto: A. Amann
Andrea Tausch. Foto: A. Amann
Andrea Tausch, Magdeburg
(Leipziger Straße), 30 Jahre

Die Weihnachtstage feiere ich wie immer im Kreis meiner Familie, gemeinsam mit unserem Hund als „Weihnachtsmann auf vier Pfoten“. Wir hören gern viele Weihnachtslieder aus aller Welt und natürlich auch die Klassiker wie „Stille Nacht“. Zusammen schauen wir auch noch Loriots herrliche „Weihnachten mit Hoppenstedts“, das gehört für uns einfach zum Fest dazu.

Dazu noch ein paar leckere, selbstgebackene Plätzchen, ein paar Lichter und schon passt die Stimmung.

Heiligabend gibt es immer mal etwas anderes zu Essen, mal Kartoff elsalat mit Würstchen, mal Frikassee. Am ersten Weihnachtsfeiertag essen wir meistens Ente oder Gans mit Rotkohl und Kartoff eln, alle zusammen am Tisch in großer Runde. Unter dem Weihnachtsbaum liegen bei uns zur Bescherung Geschenke für alle. Jeder freut sich doch über eine Kleinigkeit zu Weihnachten, und ich liebe es, meiner Familie und meinen Freunden eine kleine Freude zu bereiten. Ich würde sowieso aus der Reihe tanzen, wenn wir uns nicht mehr beschenken sollten. (von Ariane Amann)

O Du Fröhliche!

Tipps gegen Advents- und Weihnachtsstress

Darf´s ein bisschen mehr sein? An Weihnachten schon, doch Achtung … der Magen dankt es einem, wenn man trotz leckerer Versuchungen nicht allzu sehr über die Stränge schlägt. Foto: Konstantin Yuganov/stock.adobe.com/akz-o
Darf´s ein bisschen mehr sein? An Weihnachten schon, doch Achtung … der Magen dankt es einem, wenn man trotz leckerer Versuchungen nicht allzu sehr über die Stränge schlägt. Foto: Konstantin Yuganov/stock.adobe.com/akz-o
(akz-o) ● Geliebt und gefürchtet: die Traditionen vor und während der Weihnachtstage. Denn dazu gehören nicht nur Besinnlichkeit und Miteinander, sondern auch die stressige Geschenke-Suche, die aufwendige Weihnachtsbäckerei und schließlich die opulenten Feiertagsmenüs. Am Ende dieser „furchtbar-wunderbaren“ Zeit bleibt aber die positive Erinnerung, so dass es ein Jahr später meist wieder ähnlich läuft. Was kann man also tun, um den Genuss zu behalten, die Begleiterscheinung aber zu mindern?

Stressfallen erkennen

Die Adventszeit ist aus vielerlei Gründen auch emotional anstrengend. Das gilt für die Suche nach Geschenken (oft erst in letzter Minute) ebenso wie für die Planung der Aktivitäten. Gerade bei letzterem entbrennt oft Streit. Deshalb besser frühzeitig planen (auch die Geschenke) und Streitthemen vielleicht später in gelöster Atmosphäre klären. Für Kinder ist Weihnachten toll, aber manchmal so aufregend, dass die Vorfreude ihnen auf den Magen schlägt. Austoben im Freien und beim Baumschmücken oder Backen zu helfen, kann schon reichen, um der Energie eine Richtung zu geben.

Das gesunde Maß beachten

Foto: pixabay.com/akz-o
Foto: pixabay.com/akz-o
Die Weihnachtszeit ist vor allem durch eines geprägt: Es gibt von allem zu viel. Angefangen vom schon beschriebenen Stress bis hin zu den kulinarischen Verlockungen. Eigentlich geht es in der Adventszeit doch aber um „Innehalten“. Modern ausgedrückt: Einfach mal „chillen“ und bewusste Pausen einlegen. Das hilft beim Geschenke-Suchen in der Stadt ebenso wie beim üppigen Braten oder den Weihnachtskeksen.

Tipps für die Festtage:

- Normale Mengen essen: Heißhunger
zum Beispiel durch eine Vorspeise auffangen. Besonders vorsichtig sein am Buffet (zählen Sie immer mit, wie oft Sie schon da waren).
- Langsam essen: Damit verhindern Sie als Gast das eilige Nachlegen und helfen Ihrer Verdauung.
- Alkohol in Maßen: Trinken Sie nur für Sie verträglichen Alkohol. Glühwein führt zum Beispiel bei vielen Menschen zu Sodbrennen. Trinken Sie lieber wenig, aber dafür mit Genuss!
- Vorsicht vor Fettem: Viele weihnachtliche Gerichte sind besonders fett. Nehmen Sie zur Sättigung lieber eine große Portion Gemüse bzw. Beilagen.
- Hilfsmittel: Um die Verdauung zu erleichtern, sind Tees mit Anis,

Fenchel und Kümmel ein Klassiker. Hilfreich und gar nicht bitter sind homöopathische Globuli des Brechnussbaumes, Nux vomica D6.

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